Densmore-Schlickeysen'sche Kostvergleichstabelle

Aus Tierversuchsgegner

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Dr. med. Emmet Densmore: Die Densmore-Schlickeysen'sche Kostvergleichstabelle

Diese Tabelle beweist klar und eindeutig, jedem Kind verständlich: der Mensch ist von Natur ein reiner Fruchtesser. In dem Maße, in dem er dieses Naturgesetz verletzt, wird er krank und geraten seine Beziehungen in Unordnung.

Die Densmore-Schlickeysen'sche Kostvergleichstabelle

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Fleischfresser 1) Allesfresser 1) Grasfresser 1) Fruchtesser 1) Der Mensch
(Karnivoren, Zonoplacentalie) (Omnivoren, Indeciduat) (Herbivoren, Indeciduat) (Frugivoren, Discoplacentalie) (Discoplacentalie)
z.B. Löwe, Katze, Jaguar z.B. Hyäne, Schwein. Hund 3) z.B. Schaf, Rind, Pferd 3) z.B. Gorilla, Orang Utan, Schimpanse, Gibbon 4)
Vier Füße Vier Füße Vier Füße Zwei Hände, zwei Füße Zwei Hände, zwei Füße
Krallen Hufe Hufe (gespalten) Plattnägel Plattnägel
Gehen auf allen Vieren Gehen auf allen Vieren Gehen auf allen Vieren Aufrechter Gang Aufrechter Gang
Schwanz Schwanz Schwanz Ungeschwänzt Ungeschwänzt
Augen seitwärts Augen seitwärts Augen seitwärts Augen nach vorn Augen nach vorn
Haut ohne Poren Haut mit Poren Haut mit Poren (Dickhäuter wie der Elephant ausgenommen) Millionen Poren Millionen Poren
Unentwickelte Schneidezähne Sehr stark entwickelte Schneidezähne Sehr stark entwickelte Schneidezähne Starke Schneidezähne Starke Schneidezähne
Spitze Backenzähne Faltenförmige Backenzähne mit Spitzen und Höckern Faltenförmige Backenzähne mit Spitzen und Höckern Stumpfe Backenzähne Stumpfe Backenzähne
Zahnstellung: 2)
5-8 I 6 I 5-8
5-8 I 6 I 5-8

Zahnstellung: 2)
8 I 2-3 I 8
8 I 2-3 I 8

Zahnstellung: 2)
6 0 6 0 6
6 I 6 I 6

Zahnstellung: 2)
5 I 4 I 5
5 I 4 I 5

Zahnstellung: 2)5 I 4 I 5
5 I 4 I 5

Wenig entwickelte Speicheldrüsen Stark entwickelte Speicheldrüsen Stark entwickelte Speicheldrüsen (besonders bei Wiederkäuern) Stark entwickelte Speicheldrüsen Stark entwickelte Speicheldrüsen
Speichel und Harn sauer Speichel und Harn sauer Speichel und Harn sauer Speichel und Harn alkalisch Speichel und Harn alkalisch
Rauhe Zunge Glatte Zunge Glatte Zunge Glatte Zunge Glatte Zunge
Bauchzitzen Bauchzitzen Bauchzitzen Brustmilchdrüsen Brustmilchdrüsen
Magen einfach und rundlich Magen einfach und rundlich mit großem Blindsack Magen dreifach (beim Kamel und einigen Wiederkäuern vierfach) Magen mit Zwölffingerdarm (zweiter Magen) Magen mit Zwölffingerdarm (zweiter Magen)
Eingeweide: dreifache Körperlänge Eingeweide: zehnfache Körperlänge Eingeweide verschieden, oft 25fache, aber gewöhnlich: zehnfache Körperlänge Eingeweide: zwölffache Körperlänge Eingeweide: zwölffache Körperlänge
Grimmdarm glatt Grimmdarm glatt und faltig Grimmdarm glatt und faltig Grimmdarm zellenförmig Grimmdarm zellenförmig
Leben von Fleisch Leben von Fleisch, Aas, Pflanzen Leben von Gras, Kräutern und anderen Pflanzen Leben von frischen Früchten und Nüssen (Fruchtesser) Sollte von frischen Früchten und Nüssen leben! Homo sapiens vegetus lebt so und beweist durch seine Gesundheit, daß die Theorie stimmt!

Fußnoten:

  1. Nach Schlickeysen nennt man »Fresser« solche Wesen, die sich ihre Nahrung ohne Zwischenglied zuführen, »Esser« dagegen jene, die sich eines Mittlers, der Hände bedienen.
  2. Die römische I bedeutet die Eckzähne.
  3. Untergruppen, Teilabweichungen usw. behandelt Schlickeysen ausführlich in seinem Hauptwerk, die Tabelle deutet das Wesentliche an.
  4. Der Unterschied zwischen den niederen Affengattungen, die der Europäer gewöhnlich zu sehen bekommt, und den höheren (Mensch-) Affen ist viel größer als der Unterschied zwischen den Menschenaffen und dem Menschen. Die anthropoiden Affen (Menschenaffen) haben das gleiche Blut wie der Mensch. Das ist eines der stärksten Beweise nicht für irgendeine Affenabstammungstheorie, sondern für die Fruchtessereigenschaften des Menschen.

Diese Tabelle beweist klar und eindeutig, jedem Kind verständlich: der Mensch ist von Natur ein reiner Fruchtesser. In dem Maße, in dem er dieses Naturgesetz verletzt, wird er krank und geraten seine Beziehungen zu seinesgleichen und seiner Umwelt in Unordnung. Das ist das Geheimnis unseres meisten körperlichen, seelischen, geistigen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Unglücks.


Öffentliche Aufforderung!


Ich fordere hiermit alle Ärzte der Welt auf, mir nur einen einzigen Grund, eine Tatsache oder einen Beweis zugunsten des Fleischessens anzuführen, der auf wissenschaftlicher Grundlage steht.

Professor Dr. med. S. T. Trall


Dr. med. Emmet Densmore,

der weltbekannte englische Arzt, wurde durch 30jährige Versuche an Patienten mit Fleisch-, Cerealien- und Früchtekost zu einem glühenden Verfechter der paradiesischen Kost. Er hat die Erkenntnisse eines Gustav Schlickeysen bestätigt, Teile aus dessen Hauptwerk »Obst und Brot« in sein Hauptwerk »Wie die Natur heilt« übernommen, darunter auch diese Tabelle, die er noch erweitert hat. Nach ihm und Schlickeyen, aber auch zahllosen anderen Bedeutenden, voran der heute noch mit seiner zoologischen Klassifikation führende Anatom Linnè nach dem sich jedes Schulbuch richtet, ist der Mensch von Natur weder ein Fleischfresser, noch ein Allesfresser, aber auch kein Grasfresser, sondern ein Früchteesser. Vor Linnè, Cuvier, Bell, Home, Lawrence, Densmore, Schlickeysen u.a. war die Wissenschaft der Ansicht, der Mensch sei Allesfresser, weil seine Darmlänge zwischen der eines Grasfressers und der eines Fleischfressers liege. Wie oberflächlich eine solche Ansicht war (der heute nur noch wenige rückständige »Wissenschaftler« und die ihnen gedankenlos nachsprechenden Lehrer aller Grade huldigen), zeigt diese Tabelle, führt Schlickeysen in seinem Hauptwerk gründlich aus und beweisen dem Anatomen und Physiologen insbesondere der reine Fruchtessermagen und der Zwölffingerdarm, deren Anlage und Funktion nur auf Früchtenahrung hinweisen und deren Säfte nur Früchte, Körner und Nüsse einwandfrei verarbeiten. Auch die Ansicht vieler Gegner des Vegetarismus, die Vegetarier hielten den Menschen für Grasesser, wird hier widerlegt. Wohl essen Fruchtesser unter den Tieren als Zukost grüne Blätter in bescheidenem Maße. Das ist auch dem Menschen förderlich. Widerlegt wird hier auch der höchst belustigende Einwurf mancher von Sachkenntnis nicht getrübter Medizinköpfe, der Vegetarier (sie meinen Grasfresser) brauche eine Unmenge Gemüse, bis er das Eiweißvolumen erreicht habe, er bekomme daher einen Schmerbauch. Zur Früchtekost des Menschen gehören auch die übrigen Bedingungen, unter denen wildlebende Frugivoren, wie Orang-Utan, Gorilla, Schimpanse und Gibbon, sonst gedeien: Waldesluft, Sonne, frisches Wasser innen und außen, Erdeliegen, Hüllenlosigkeit, Bewegung, Waldesanblick, Ruhe, Familie und Gattenliebe. Doch die Früchtekost ist das Wesentliche dabei. Das zusammen, erkannt und befolgt, ist nach Baltzer Vegetarismus.

Die Redaktion.

Aus »Vegetarisches Universum« (Jahrgang 8, Folge 1, Januar 1955, Seite 4).
Wir danken dem Vegetarier-Bund Deutschlands e.V. für die Kopie aus ihrem Archiv!



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EDUARD BALTZER (1814-1887)
Gründer des ersten Vegetarier-Vereins in Deutschland