Covance-gewalt
Aus Tierversuchsgegner
GEWALT - Tierversuche bei Covance in Münster
Tiere (Primaten, Affen) werden körperlich und seelisch gepeinigt vor, während und nach Tierversuchen bei Covance.
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Den Eindruck, den Covance Münster eindeutig versucht, auf ihrer Website zu vermitteln, ist der eines professionellen Betriebs mit hochqualifizierten Mitarbeitern.
Auf der Website prahlen sie mit »die Grundlage unseres Erfolgs ist die Erfahrung unserer wissenschaftlichen Mitarbeiter. Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter.«
Wir bezweifeln stark, dass Covance Münster annähernd so stolz auf das offensichtlich unprofessionelle und abgestumpfte Verhalten von einigen ihrer Mitarbeiter sein dürfte, wie es von der BUAV der Öffentlichkeit dargelegt wurde. Die EU-Direktive 86/609 besagt, dass Labormitarbeiter sowohl qualifiziert als auch »mitfühlend, behutsam und sicher im Umgang mit Tieren« sein müssen. Über die Jahre hat die BUAV immer wieder aufgezeigt, dass Mitgefühl und Mitleid routinemässig in Tierversuchslaboratorien nicht vorhanden sind; wie könnte es auch anders sein bei Menschen, die dazu bezahlt werden, Tieren täglich Leid zuzufügen? Covance Münster ist hier keine Ausnahme; viele ihrer Mitarbeiter waren in einer hochgradig bedrohlich wirkenden Atmosphäre körperlich und verbal aggressiv zu den Tieren.
Der Umgang durch Menschen ist belastend genug für Labor-Primaten, aber hier war der Umgang masslos überzogen und brutal. Bestimmte Mitarbeiter waren beim Einfangen der Affen in ihren Käfigen extrem gewaltsam, sie wurden buchstäblich für die Versuche herausgezerrt. Das BUAV Video zeigt einen eindeutig unglücklichen Affen, der verzweifelt durch Kreischen, Festkrallen, Wegziehen und -drehen versucht, der in den Käfig vorstossenden behandschuhten Hand zu entkommen, um einer weiteren experimentellen Prozedur zu entgehen.

Sobald eine Prozedur vorüber ist, sieht man Techniker, die die Tiere buchstäblich in ihre Käfige zurückschmeissen, insbesondere, wenn sie sich während eines Versuches nicht unterwerfen. Ein armes Äffchen erlitt duch die gewaltsame Fixierung einen Armbruch. Man kann sie auf dem BUAV Video alleine in ihrem Käfig sehen, wie sie auf ihrem winzigen Holzstückchen balanciert und ihr gebrochener Arm schlaff an der Seite herunterhängt.
Die Affen werden oft durch Mitarbeiter ohne jeglichen Gedanken an ihr Wohlergehen vorgeführt. An nur einer Extremität baumelnd, hing das gesamte Gewicht des Tierkörpers am Handgelenk, was Verletzungen und das Auskugeln der Schulter zur Folge haben kann. Ein Techniker wurde gefilmt, wie er einen Flur entlanglief mit einem Affen wie einen Kartoffelsack über seine Schulter hängend.
Lärm kann eine Form zusätzlichen Stresses für Labortiere sein, speziell für sehr feinfühlige Wesen wie Affen. Bei Covance Münster schienen die Mitarbeiter ihrer täglichen Routine in einer Atmosphäre von exzessivem Lärm, Geschrei und Herumalbern nachzugehen, in manchen Bereichen sogar mit einer Geräuschkulisse ständiger schmetternder Disco- und Technomusik.
Mit der Kamera der BUAV wurden Mitarbeiter festgehalten, die sich selber belustigen, indem sie sich über die Affen lustig machen und sie verspotten, sogar während sie einem Versuch unterzogen wurden und während der Anwesenheit weiterer dienstälterer Mitarbeiter, die keine Notiz von dem zu nehmen schienen, was dort auch immer geschieht.

Affen wurden gezwungen, zu der aus dem Radio schmetternden Disko-Musik zu »tanzen«, indem die Mitarbeiter die Tiere wie Puppen bewegten und sogar ihr Köpfe im Takt der Musik schüttelten, während man einen anderen Mitarbeiter sehen kann, der versucht, eine Röhre in den Rachen einzuführen - zwecks oraler Verabreichung von Pharmaka.
Statt die Tiere als intelligente, fühlende Wesen zu respektieren, unterdrücken bestimmte Mitarbeiter sie routinemässig, rauben ihnen ihre Würde, spielen mit ihnen zu ihrer eigenen Belustigung. Wärend eines Versuchs ist es passiert, dass ein Techniker die betäubte Hand eines Affen dazu missbrauchte, einen Schlagzeug-Stock zu imitieren, indem er ihn im Takt zur Musik auf den Tisch klopfte, während ein anderer Techniker tanzte und im Hintergrund schwachsinnig sang. Ein dienstälterer Techniker war verantworlich für das Anstellen der Musik und die Erhöhung der Lautstärke, während zwei weitere dienstältere Mitarbeiter, die mit dem betäubten Affen beschäftigt waren, keinen Versuch machten, das, was for Ihren Augen ablief, abzustellen.

Orale Verabreichung von Pharmaka und Blutentnahme können auch zu körperlich gewaltsamem Verhalten führen. Tiere werden oft grob behandelt, gewaltsam geschüttelt und auf dem Boden hin- und her geschleift werden, um ihr Strampeln abzustellen. Auf dem Video sieht man wenigstens einen Techniker, der auf den Kopf eines Affen mit der Handfläche einschlägt. Unser Ermittler berichtete von weiteren Fällen, in denen er gesehen hat, wie Mitarbeiter die Affen mit der Faust oder Handfläche auf den Kopf, das Gesicht und den Rücken geschlagen haben.
© 2003 Text + Fotos: covancesucks.com
© 2004 der deutschen Übersetzung: N. Tierce N. Tierce für tierversuchsgegner.org
